11.03.2017 "Jobs for Future: „Wer hier nichts findet, findet nirgends etwas“

Berufe-Messe schließt nach drei Tagen mit 18.215 Besuchern / Umlagerte Stände

Villingen-Schwenningen – Höchst intensive Gespräche, erste konkrete Zusagen, volle Messehallen und zufriedene Aussteller: Mit 18.215 Besuchern (Vorjahr: 17.491) ist am Samstag die 15. Jobs for Future – Messe für Arbeitsplätze, Aus- und Weiterbildung zu Ende gegangen. 287 Aussteller berieten drei Tage lang Menschen in allen Phasen des Berufslebens, gaben individuelle Tipps rund um Bildung und Beruf und begeisterten mit spannenden Mitmach-Aktionen.

„Deutlich mehr Besucher und auffallend viele aus dem Raum Richtung Stuttgart“, registrierte Rolf Rabe vom Autohaus Südstern - Bölle am Samstag. Den Nutzen für die Jobs for Future-Besucher brachte Rabe prägnant auf den Punkt: „Wer hier nichts findet, findet nirgends etwas.“ Und für sein Autohaus bedeute die Messe: „Man muss sich als attraktiver Arbeitgeber zeigen. Es geht gar nicht anders, wir sind im nächsten Jahr wieder dabei.“

Über zahlreiche Fachgespräche berichtete IHK-Bildungsberater Klaus Ringgenburger. „Das geht nur hier auf dieser Messe.“ Konkrete Fragen werden hier beantwortet und verschiedene Möglichkeiten für den Berufsweg aufgezeigt. Als besonders wichtig für die Besucher schätzt er das „individuelle Gespräch direkt an den Ständen der Aussteller“ ein.

Michael Steiger von Dehoga, der mit seinem attraktiven Gastromobil auf der Messe stand, zeigte sich ebenfalls „aufs Neue überrascht, wie viele Menschen auf die Messe kommen. Das ist eine spürbar hohe Dynamik hier – alles voll.“ Sasha Bekic von Penny, erstmals Aussteller, konnte viele Anfragen nach Festanstellungen von Studenten annehmen. Takeda, die zum zweiten Mal auf der Messe ausstellte, hatte den Fokus rein auf das Thema Ausbildung gesetzt. Durch viele Anfragen zu Jobs habe man den Mehrwert dieser Messe entdeckt. „Es sind deutlich mehr Erwachsene anwesend“, stellte die Volksbank Schwarzwald-Baar-Hegau fest. Diese Eindrücke unterstreicht auch Karin Huber, Projektleiterin der Jobs for Future: „Die Besucherströme decken sich exakt mit unserem Messekonzept, das auf drei gleichwertigen Säulen ruht: Arbeitsplätze, Ausbildung/Studium, Weiterbildung.“ Neben der Information direkt an den Ständen wurde das Forenprogramm genutzt. Besonders gefragt waren Vorträge von Biema, die mit ihrem Kompetenzteam über Coaching und Weiterbildung referierten.